Projekte und Initiativen Kids aktiv Mobilität für jung und älter Marktplatz Nachbarschaft Natur und Sehenswertes Kunst und Kultur Freizeit und Hobbies Dorffeste und Dorffeiern digitales Nossendorf ......

Kirchen

Kapelle (Feldsteinkirche) zu Medrow

Fotos Stieleichen, Friedhof Medrow (2025)

Stieleichen auf dem Friedhof Medrow (2025)

Download: Friedhof Medrow, Stieleichen

Kirche Nossendorf

In dem mehrfach veränderten, frühgotischen Feldsteinbau mit einem rechteckigen Schiff, dem quadratischen Westturmuntergeschoss und dem im Osten polygonal geschlossenen Chor aus Backstein blieb die alte Holztür der Sakramentsnische mit einer gemalten Darstellung der Kreuzigungsgruppe aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erhalten. Chor und Kirchenschiff sind im 13./14. Jahrhundert erbaut worden. Auch der Innenraum wurde in den vergangenen Jahrhunderten mehrmals verändert. 1945 ist fast die gesamte Inneneinrichtung zerstört worden. 1993 begann eine Sanierung der Kirche, die aber aus Geldmangel auf die Gebäudehülle beschränkt bleiben mußte. 2004 wurde der Chorraum restauriert.
In der Kirche ist eine gut erhaltene, lebensgroße Grabplatte von 1364 aufgestellt. Sie zeigt den während einer Messe ermordeten Priester Gerhard von Lynden und stellt eine Kostbarkeit dar. Eine große Granittaufe aus dem 13. Jh. und eben der bemalte Sakramentsschrank aus dem 14. Jh. weisen auf die lange Geschichte der Christen in diesem Dorf hin.
In der der Gottesmutter Maria geweihten Kirche gibt es zudem ein Madonnen-Fresko.
Der Altarraum wird aber bestimmt durch die Kanzelaltarwand im Rokoko-Stil aus dem 18. Jahrhundert.
Seit 2013 hat der Westturm auch wieder eine geschlossene Laterne auf der Spitze.
Im Außenbereich wurde die Stahlgussglocke von 1958 aufgestellt.

Quellen:
Dorfkirchen Landeskirche Greifswald, Buch, Norbert Buske, Gerd Baier, Evangelische Verlagsanstalt Berlin, 1984, 1987 2. Auflage
mit freundlicher Genehmigung von Pastorin Uta Voll, 13.05.2026

Kirche Nossendorf

Fotos Sommerlinden, Friedhof Nossendorf (2025)

Sommerlinden auf dem Friedhof Nossendorf (2025)

Download: Friedhof Nossendorf, Sommerlinden

Kapelle Toitz

Die Kapelle Toitz wurde 1805 erbaut. Der rechteckige Putzbau hat im Westen einen kleinen, dreiseitig geöffneten Eingangsvorbau. Der Innenraum ist flachgedeckt. Der Altar ist mit einem übergiebelten Aufsatz versehen und kann auch als Kanzel genutzt werden. Rechts und links sind Vorhänge als Verschlag angefügt. Im Altarraum steht ein kleines Harmonium und eine hölzerne Taufe. An den Wänden hängen zwei Gedenktafeln für die Opfer der deutsch-französischen Kriege und des Ersten Weltkrieges. Der kleine Saal wird häufig auch als Konzertraum genutzt.
Auf dem Kirchhof steht ein alter Grabstein für die Familie Fritz Wendorff (+1907)

Quelle: www.dorfkirchen-in-mv.de. Mit freundlicher Genehmigung von Pastorin Uta Voll, 13.05.2026

Kapelle Toitz

Kapelle Volksdorf

Am Dorfrand in der Nähe der Trebel steht seit dem 15 Jahrhundert diese Kapelle. Ihr äußeres Erscheinungsbild wird durch den im 19. Jahrhundert errichteten Westgiebel geprägt. Der Chor schließt polygonal im Osten ab.
Der Innenraum ist mit einer flachen Holzbalkendecke gedeckt.
Die Inneneinrichtung stammt vermutlich aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Altar ist als Kanzelaltar gestaltet. An dem schlichten, übergiebelten Aufsatz mit flankierenden Säulen ist vor einem naiven Wandbild ein Lesepult angebracht. Der Altartisch ist von rautendurchbrochenen Schranken begrenzt. Die Gemeinde nimmt auf einem schlichten Bankgestühl Platz. An den Wänden hängen Gedenktafeln für im Zweiten Weltkrieg gefallene Gemeindemitglieder. Ein Harmonium der Fa. J.P. Lindner Sohn aus Stralsund gibt den Ton an.
Auf der Südseite der Kapelle steht eine Begräbniskapelle der Familie v. Mecklenburg. Das rechteckige Mausoleum mit einem Stufengiebel über dem Eingangsportal, in dem das Familienwappen, ein Stierkopf, angebracht wurde, ist aus Granitsteinen im 19. Jahrhundert errichtet worden. Der Innenraum ist mit Gerümpel und Friedhofsutensilien vollgestellt. Eine Gedenktafel für die Gefallenen der Kriege 1864, 1866 und 1870/71 ist ebenfalls dort abgestellt.
In dem neuen, frei stehenden Glockenstuhl befindet sich die älteste Glocke der Parochie. Sie wurde 1755 in Stettin gegossen.
Der als Friedhof gestaltete Kirchhof wird von einer Feldsteintrockenmauer umrandet.

Quelle: www.dorfkirchen-in-mv.de Mit freundlicher Genehmigung von Pastorin Uta Voll, 13.05.2026

Kapelle Volksdorf

Fotos Sommerlinden, Friedhof Volksdorf (2025)

Sommerlinden auf dem Friedhof Volksdorf (2025)

Download: Friedhof Volksdorf, Sommerlinden

Annenhof hat keine Kirche oder Kapelle

In der Kirchgemeinde Glewitz, zu der Medrow gehört, gibt es am Sonnabend, den 18. April 2026 um 17 Uhr, einen interessanten Vortrag zu den barocken Malereien in der St. Andreaskirche in Nehringen.

Im Gemeindesaal Nehringen Nr. 21 beginnt der Spezialist für Barockmalerei Rudolf Bönisch aus Lübbenau seinen anschaulichen Vortrag und betrachtet mit den Besuchern danach die Originale in der Kirche.

Link:

https://www.kirche-mv.de/veranstaltung/143748

Dass wir in der Nehringer Kirche die barocken Malereien noch bewundern können, die Kirche noch steht und nicht zur Ruine geworden ist, ist vor allem dem großen Engagement des Nehringers Klaus Bergemann zu verdanken.
Ab 1978 kämpfte er unermüdlich und begeistert für den Erhalt der Kirche, konnte durch seine umfangreichen handwerklichen Fähigkeiten vieles eigenhändig umsetzen und wurde für diese Rettung in letzter Minute im Juni 1992 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Weitere Informationen kann Pfarrer Rolf Kneißl geben.